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Holsteiner Zuchtgeschichte
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Die bedeutenden Stammväter der Holsteiner Pferdezucht

In Holstein waren es drei Hengste, die heute als Stammväter der Zucht anzusehen sind:
Burlington Turk 81
, geb. 1825 (hellbraun, ohne Abzeichen, gezüchtet in England, stationiert in Neuenbrook, Kollmar und Neuendorf von 1832-45, im Stutbuch als Hunter bezeichnet)
Owstwick 254
, geb. 1834 (kastanienbraun, ohne Abzeichen, gezüchtet in England, stationiert  in Schönmoor, Hohenweststedt, Marne, Oldeslohe und Kaltenkirchen von 1848-67)
Brillant 448
, geb. 1842 (goldbraun, ohne Abzeichen, gezüchtet in England, stationiert in Schönmoor, Marne, Steinburg, Groß Nordende, Kronprinzenkoog und Norddeich von 1847-67)

Burlington Turk war direkter Vollblutsohn, Owstwick und Brilliant besaßen in zweiter Generation Vollblut. Alle drei Hengste führten das Blut des Vollblüters Harpham Turk xx.
Das Blut des Burlington Turk wurde mit 32 Söhnen fortgeführt.  achill

Der Linienbegründer Achill 1265 ging aus einer Inzucht dieser Stammväter hervor. Eine Tochter des Achill 582 aus einer Stute von Burlington Turk wurde mit Herkules 1163, der ebenfalls von Achill 582 abstammte, angepaart, also eine Halbgeschwisterpaarung. Aus dieser Anpaarung ging der Achill 1265 hervor, der die bedeutenden Vertreter Tobias, Favorit, Fanal, First, Fanatiker und  Fähnrich lieferte.
Diese starke Inzucht war sehr beliebt, da sich die Inzucht bereits im vorigen Jahrhundert  durch  Produkte mit starker Leistungsfähigkeit und Gleichartigkeit auszeichnete. Berühmte Inzuchtforscher waren Chapeaurouge und Bakewell. Mit den gewonnen Erkenntnissen über den Erfolg wiederkehrender Abstammungen, begann ein vermehrtes Achten auf Linien und Stämme und damit die  Erstellung von Stutbüchern.